Neue Serie: Home Assistant (Hass.io)

Beitragsbild Home Assistant

Was ist Home Assistant?

Home Assistant wurde ursprünglich 2013 vom Programmierer Paulus Schoutsen, der als Senior Software Engineer bei der Firma AppFolio aus San Diego arbeitet, entwickelt um ursprünglich "Eine Lampe einzuschalten sobald die Sonne untergegangen ist". Also Programmiersprache wählte er die mächtige und leicht erweiterbare Skriptsprache Python aus.


Home Assistant Main


Weitere Programmierer schlossen sich dem Projekt an und inzwischen ist aus Home Assistant ein ausgereiftes Heimautomations-System geworden, das eine Vielzahl von Komponenten unterstützt, relativ leicht zu konfigurieren ist und eine aktive Community mit regelmäßigen Aktualisierungen hinter sich birgt.


Home Assistant kann auf einer Vielzahl von Geräten ausgeführt werden, so auch auf dem beliebten Raspberry Pi bzw. auch auf Desktop-Computern oder NAS-Geräten. Die Konfiguration geschieht in erster Linie über eine Konfigurationsdatei (ähnlich FHEM) und wird durch eine webbasierte GUI ergänzt. Lapidar gesagt ist es ein Hybrid zwischen FHEM und openHAB.

Was wird in dieser Serie behandelt?

Die Serie wird über die nächsten Wochen veröffentlicht und enthält unter anderem:

  • Installation von Home Assistant auf einem Raspberry Pi 3
  • Grundeinstellung und Funktionsweise von Home Assistant (Hass.io, YAML)
  • Installation des integrierten Editors als Einführung in Add-on Market sowie configuration.yaml
  • Einbindung HomeMatic CCU sowie Thermostate
  • Tracking sowie Anwesenheiterkennung
  • Mobiler Zugriff per App (iOS + Android)
  • Automatisierung und Erstellung von Regeln
  • Persistente Daten mit InfluxDB und Grafana
  • Bedienung auf Tablet mit Touch Panel
  • Cloud-Anbindung und Steuerung per Amazon Alexa bzw. Google Assistant
  • Einbindung weiterer Komponenten wie La Metric, Yeelight, nanoleaf Aurora


Diese Liste wird bei Bedarf noch erweitert.


Welches Komponenten werden unterstützt?

Home Assistant unterstützt eine Vielzahl an Komponenten.


Ob Euer Gerät unterstützt wird, könnt Ihr hier prüfen: https://www.home-assistant.io/components/

Was benötige ich zur Verwendung von Home Assistant?

Wie oben schon angedeutet läuft Home Assistant auf einer Vielzahl von Plattformen. Die einfachste Variante ist hierbei die Verwendung von Hass.io und dem sogenannten HassOS. Das ist ein per buildroot erstelltes linuxbasiertes Betriebssystem, dass bereits Home Assistant sowie Docker integriert hat. Dieses Betriebssystem gibt es als vorkonfiguriertes Image direkt von der Home Assistant Website zum Download.


Unterstützt werden momentan folgende Architekturen:

  • Raspberry Pi Zero
  • Raspberry Pi Zero W
  • Raspberry Pi 1 Model B
  • Raspberry Pi 2 Model B
  • Raspberry Pi 3 Model B/B+

Sowie folgenden Architekturen in einer Beta-Version:

  • Tinkerboard
  • Odroid-C2
  • OrangePi-Prime
  • Intel-Nuc


Unser Guide bezieht sich auf die Installation auf einem Raspberry Pi 3 B+, diesen könnt Ihr bei Amazon günstig beziehen:


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des weiteren benötigt Ihr für den Raspberry noch eine MicroSD-Karte. Home Assistant empfiehlt hier eine mit min. 32 GB Speicherplatz. Ein passendes Micro-USB-Netzteil mit 2,5A braucht Ihr auch noch.


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Hab Ihr einen PoE-fähigen Netzwerk-Hub könnt Ihr die Stromversorgung des Raspberry Pi auch bequem per Power-over-Ethernet realisieren. Das passende Board für den Raspberry Pi 3 B+ gibt es hier.

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Wir gehen davon aus, dass Ihr ein Netzwerkkabel zum Anschluss des Raspberry an Euren Router bereits habt. Ebenso benötigt Ihr einen MicroSD-Kartenleser zum Beschreiben der MicroSD-Karte und evtl. einen USB-Stick sofern Ihr den Raspberry Pi direkt per WLAN verbinden möchtet.


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Soweit habt Ihr dann alles zusammen - im ersten Teil der Serie zeigen wir Euch dann, wie man Home Assistant installiert.

    Über den Autor

    Gründer und Autor von worldoftech.de

    Seit 25 Jahren im Bereich IT unterwegs, leidenschaftlicher Computerspieler, Technik-Freak und begeistert von allem was einen Motor (Auto/Motorrad/Flugzeug) hat.


    Nutzt Zuhause openHAB2 zusammen mit HomeMatic Komponenten sowie netatmo als Wetterstation. InfluxDB und Grafana zur Auswertung. Weitere Gadgets von Xiaomi, Sonos und Samsung

    Patrick Team

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